Offener Brief an die Bevölkerung zur Christbaumsammelaktion 2021

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes neues Jahr.

Da uns viele Reaktionen bezüglich der abgesagten Christbaumsammelaktion erreicht haben und es Unklarheiten, Unverständnis und Unmut gibt, wenden wir uns nun an Sie.

Seit mehreren Jahren ist es für manch einen eine selbstverständliche und manch einen eine nicht selbstverständliche Tradition geworden, dass die Jugendfeuerwehren der Stadt Bad Camberg die ausgedienten Tannenbäume einsammeln und fachgerecht entsorgen. Hier steht für uns der Spaß und die Freude an dieser Aktion im Vordergrund. Jedes Jahr freuen sich die Jugendfeuerwehrmitglieder, die Betreuer, die Jugendwarte und alle Helfer zusammen mit der Bevölkerung auf und über diese Veranstaltung. Natürlich sind auch die für die Jugendarbeit so wichtigen Spenden nicht zu vergessen.

Aus den genannten Gründen ist uns die Entscheidung, die Christbaumsammelaktion 2021 abzusagen, nicht leichtgefallen. Wir haben mit allen Verantwortlichen, den Jugendwarten, den Wehrführern, den Stadtjugendfeuerwehrwarten und den Stadtbrandinspektoren sowie mit den Verantwortlichen der Stadt Bad Camberg diesen Beschluss gefasst.

Nun möchten wir Ihnen erklären, welche Beweggründe es für uns gab, diesen Beschluss zu fassen.

Unser Landkreis und somit auch unsere Stadt Bad Camberg mit ihren Stadteilen ist leider aktuell als sogenannter „Hotspot“ eingestuft. Aufgrund der aktuell nicht rückläufigen Fallzahlen, unterliegen wir somit besonderen Bestimmungen. Diese wurden in den Medien ausreichend behandelt und wir möchten hier nicht näher darauf eingehen.

Allerdings möchten wir Ihnen folgendes Beispiel nennen:

Stellen Sie sich vor, ein aktives Mitglied der Einsatzabteilung erkrankt an COVID-19. Das Mitglied bekommt dies gegebenenfalls zuerst nicht mit. Nachdem der Kamerad positiv auf COVID-19 getestet wurde, müssen alle Kontaktpersonen, in unserem Fall Kameradinnen und Kameraden die mit ihm/ihr im Einsatz waren, bei Veranstaltungen wie beispielsweise der Christbaumsammelaktion teilgenommen haben oder den Übungsdienst verrichtet haben, in häusliche Quarantäne. Beim Einsatzdienst mag sich dies nicht vermeiden lassen. Allerdings sollten und müssen wir so besonnen handeln, dass wir dies mit allen möglichen Mitteln vermeiden. Deswegen wurden nicht nur Veranstaltungen wie solche abgesagt, sondern auch der Präsenzübungsdienst wurde bis auf weiteres eingestellt. Nur noch die nötigsten Aufgaben werden vor Ort in den Feuerwehrhäusern bewältigt. So können wir die Kontakte um ca. 2/3 reduzieren.

In jüngster Vergangenheit mussten sich allerdings trotz eines ausgeklügelten Hygienekonzeptes, leider einige unserer Kameradinnen und Kameraden in häusliche Quarantäne begeben. Dies schwächt unsere Einsatzfähigkeit enorm. Aktuell ist dies für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bad Camberg noch nicht bedenklich; so soll es auch bleiben. Müssten allerdings noch mehr unserer Einsatzkräfte wegen den oben genannten Gründen den Einsatzdienst aussetzen, wäre die Feuerwehr unter Umständen nicht mehr einsatzfähig und damit die Sicherheit, der Bad Camberger Bevölkerung gefährdet. Die höchste Aufgabe von uns als Feuerwehr ist es somit aktuell, die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren der Stadt Bad Camberg aufrecht zu erhalten, um Ihre Sicherheit zu gewährleisten.

Als weiterer entscheidender Aspekt sind die aktuellen Kontaktbeschränkungen zu betrachten. Diese belaufen sich aktuell, Stand 07.01.2021, auf das Zusammentreffen eines Haushalts und einer weiteren Person. Mit dieser durchaus richtigen Einschränkung ist solch eine Veranstaltung schlicht weg nicht erlaubt. Auch wir als gemeinnützige, ehrenamtlich tätige Organisation unterliegen den Vorgaben, des Bundes, des Landes, des Kreises und der Stadt.

Aus diesem Grund haben wir uns für eine Absage der Veranstaltung entschieden.

Wir möchten der Firma „Mathias Hölper – Forst- und Holzrückeunternehmen“ danken, dass sie sich unentgeltlich dafür bereit erklärt hat, die Bäume trotzdem kostenfrei und unter Einhaltung der aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bad Camberg zu entsorgen. Daneben besteht die Möglichkeit der Entsorgung über die braune Tonne.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, diese Entscheidung ist uns wirklich nicht leichtgefallen. Wie eingangs erwähnt, ist die Veranstaltung das erste Highlight für unsere Jugendlichen in jedem Jahr.

Darum möchten wir uns von den Vorwürfen distanzieren, dass wir nicht gewollt haben, dass diese Veranstaltung stattfindet. Natürlich gibt es systemrelevante Berufsgruppen, die wichtiger oder genauso wichtig wie beispielsweise die Feuerwehr sind, die ihren Tätigkeiten nachkommen müssen. Jedoch ist aktuell eine Christbaumsammelaktion nicht lebensnotwendig. Da sind wir uns sicherlich alle einig.

Lassen Sie uns solche Absagen nicht zum Anlass nehmen uns gegenseitig zu beschuldigen oder uns Vorwürfe zu machen. Nein; vielmehr lassen Sie – liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger – uns dies zum Anlass nehmen, die Situation gemeinsam zu bewältigen. Wir können diese Pandemie nur bewältigen, wenn wir zusammenhalten und lernen Entscheidungen, die wir im ersten Moment nicht verstehen, zu akzeptieren. Denn nur gemeinsam können wir solch eine Krise überwinden.

Nur GEMEINSAM sind wir STARK.

Liebe Bürgerinnen und Bürger, wir wünschen Ihnen weiterhin von Herzen alles Gute und viel Kraft für die bevorstehende schwierige Zeit. Bleiben Sie Gesund!

Ihre Feuerwehren, Jugendfeuerwehrwehren und Kinderfeuerwehren der Stadt Bad Camberg

Feuer / Rauchwarnmelder

Vorgefundene Lage:

 

Anrufer angetroffen, lautes piepsen wahrnehmbar.
Einsatzkurzbericht:

 

Erkundung durchgeführt, Fehlfunktion eines Weckers, kein Einsatz für die Feuerwehr.

H 1 Y – dringende Türöffnung

Vorgefundene Lage:

 

Amtshilfe für die Polizei, notfallmäßige Türöffnung, Person seit 2 Tagen nicht mehr gesehen.
Einsatzkurzbericht:

 

Erkundung durchgeführt, nach Rücksprache mit der Polizei, mittels Türöffnungssatz die Tür geöffnet, die gesuchte Person wurde tot aufgefunden. Einsatzstelle an Polizei übergeben.

Nachbarliche Löschhilfe in Waldems-Steinfischbach an Silvester Viele Einsätze für die Bad Camberger Wehren im Dezember

Am letzten Tag des Jahres 2020 wurde die Feuerwehr Bad Camberg um 7:32 Uhr zu einem Wohnhausbrand in Waldems-Steinfischbach alarmiert. Speziell die Drehleiter war angefordert worden.

Die Einsatzkräfte rückten mit sechs Einsatzfahrzeugen zum Nachbarort aus. Die Bad Camberger leisteten Unterstützung für die Waldemser Einsatzkräfte mit insgesamt 17 Feuerwehrfrauen und-männern. Bei Ankunft der Bad Camberger standen die Waldemser Wehren bereits im Einsatz. Das Dach des Hauses war schon durchgebrannt.

Über die Drehleiter wurde ein Löschangriff auf das brennende Dach vorgenommen, später sind Teile davon abgedeckt worden, um Glutnester zu suchen und abzulöschen.

Für die Bad Camberger endete der Einsatz um 12:50 Uhr.

(Bericht Helmut Thies)

 

Bilder von Alexander Rembser:

 

Bei Ankunft der Bad Camberger Einsatzkräfte ist die Dachhaut bereits durchgebrannt

 

Die Drehleiter wird in Stellung gebracht, die Löschwasserversorgung für den Rettungskorb ist angeschlossen.

 

Öffnen der Dachhaut, um Brandnester zu lokalisieren und abzulöschen. Das Gebäude ist nicht bewohnbar.

 

 

Ergänzung von Heiko Wagner:

Noch ein Fachdienst war alarmiert worden und agierte im Hintergrund:
Der 1. Betreuungszug Rheingau Taunus. Seine Aufgabe ist die Versorgung und Betreuung von Einsatzkräften und/oder unverletzten Betroffenen.
„Der letzte Tag im Jahr 2020 begann für die Mitglieder des 1.Betreuungszuges Rheingau-Taunus mit einem Einsatz. Um 07:34 Uhr ging der Melder. Brand in Waldems-Steinfischbach. Wir wurden von der Leitstelle alarmiert, um die Einsatzkräfte Vorort mit Heiß-und Kaltgetränken zu versorgen. Auf der Wache in Niedernhausen wurde Kaffee und Tee gekocht. Die Fahrzeuge wurden mit den Getränken beladen und ab ging es nach Waldems. Dort bauten wir unsere Versorgungsstation auf. Nachdem die Einsatzkräfte mit Getränken versorgt waren und der Brand gelöscht war, fuhren wir zur Wache zurück. Die Fahrzeuge wurden in der Fahrzeughalle entladen und stehen somit für den nächsten Einsatz bereit. Die Gerätschaften wurden gereinigt und verstaut. Gegen 12:30 Uhr war unser Einsatz beendet. Nach der Einsatznachbesprechung fuhren unsere Helferinnen und Helfer nach Hause. Was zu Jahresbeginn 2020 mit einem Brandeinsatz in Waldems-Steinfischbach begann,endete auch 2020 in Waldems-Steinfisch. Der 1. Betreuungszug des RTK an den Standorten des ASB Taunusstein und Niedernhausen bedankt sich bei allen Rettungskräften für ihre geleistete Arbeit und Unterstützung in der Vergangenheit und auch am heutigen Tag. Wir wünschen allen ein gesegnetes neues Jahr 2021.“ Text vom Facebookauftritt des ASB Katastrophenschutz Rheingau-Taunus

 

Text und Bilder mit Genehmigung des 1. Betreuungszug Rheingau Taunus.
Vielen Dank an Kai und Sebastian

Feueralarm – brennt Wohnhaus

Vorgefundene Lage:

 

Ein um 06:45 Uhr entdecktes Feuer im OG eines MFH hat bereits auf das DG übergegriffen.

Die FF Waldems bittet um Unterstützung bei der Brandbekämpfung.

Einsatzkurzbericht:

 

Unter PA über die DLK die Brandbekämpfung durchgeführt, u.a. die Dachhaut geöffnet und die Glutnester abgelöscht.

 

Bericht Helmut Thies:

Nachbarliche Löschhilfe in Waldems-Steinfischbach an Silvester

Viele Einsätze für die Bad Camberger Wehren im Dezember

 

Am letzten Tag des Jahres 2020 wurde die Feuerwehr Bad Camberg um 7:32 Uhr zu einem Wohnhausbrand in Waldems-Steinfischbach alarmiert. Speziell die Drehleiter war angefordert worden.

Die Einsatzkräfte rückten mit sechs Einsatzfahrzeugen zum Nachbarort aus. Die Bad Camberger leisteten Unterstützung für die Waldemser Einsatzkräfte mit insgesamt 17 Feuerwehrfrauen und-männern. Bei Ankunft der Bad Camberger standen die Waldemser Wehren bereits im Einsatz. Das Dach des Hauses war schon durchgebrannt.

Über die Drehleiter wurde ein Löschangriff auf das brennende Dach vorgenommen, später sind Teile davon abgedeckt worden, um Glutnester zu suchen und abzulöschen.

Für die Bad Camberger endete der Einsatz um 12:50 Uhr.

 

 

 

Bilder von Alexander Rembser:

Bei Ankunft der Bad Camberger Einsatzkräfte ist die Dachhaut bereits durchgebrannt

 

Die Drehleiter wird in Stellung gebracht, die Löschwasserversorgung für den Rettungskorb ist angeschlossen.

 

Öffnen der Dachhaut, um Brandnester zu lokalisieren und abzulöschen. Das Gebäude ist nicht bewohnbar.

 

 

Ergänzung von Heiko Wagner:

Noch ein Fachdienst war alarmiert worden und agierte im Hintergrund:
Der 1. Betreuungszug Rheingau Taunus. Seine Aufgabe ist die Versorgung und Betreuung von Einsatzkräften und/oder unverletzten Betroffenen.
„Der letzte Tag im Jahr 2020 begann für die Mitglieder des 1.Betreuungszuges Rheingau-Taunus mit einem Einsatz. Um 07:34 Uhr ging der Melder. Brand in Waldems-Steinfischbach. Wir wurden von der Leitstelle alarmiert, um die Einsatzkräfte Vorort mit Heiß-und Kaltgetränken zu versorgen. Auf der Wache in Niedernhausen wurde Kaffee und Tee gekocht. Die Fahrzeuge wurden mit den Getränken beladen und ab ging es nach Waldems. Dort bauten wir unsere Versorgungsstation auf. Nachdem die Einsatzkräfte mit Getränken versorgt waren und der Brand gelöscht war, fuhren wir zur Wache zurück. Die Fahrzeuge wurden in der Fahrzeughalle entladen und stehen somit für den nächsten Einsatz bereit. Die Gerätschaften wurden gereinigt und verstaut. Gegen 12:30 Uhr war unser Einsatz beendet. Nach der Einsatznachbesprechung fuhren unsere Helferinnen und Helfer nach Hause. Was zu Jahresbeginn 2020 mit einem Brandeinsatz in Waldems-Steinfischbach begann,endete auch 2020 in Waldems-Steinfisch. Der 1. Betreuungszug des RTK an den Standorten des ASB Taunusstein und Niedernhausen bedankt sich bei allen Rettungskräften für ihre geleistete Arbeit und Unterstützung in der Vergangenheit und auch am heutigen Tag. Wir wünschen allen ein gesegnetes neues Jahr 2021.“ Text vom Facebookauftritt des ASB Katastrophenschutz Rheingau-Taunus

   
Text und Bilder mit Genehmigung des 1. Betreuungszug Rheingau Taunus.
Vielen Dank an Kai und Sebastian
 

Feueralarm – Brandmeldeanlage

Vorgefundene Lage:

 

Der Melder Nr. 13-4 hat Alarm ausgelöst.
Einsatzkurzbericht:

 

Erkundung durchgeführt. Der Alarm wurde durch Malerarbeiten verursacht. BMA zurückgestellt und an den Betreiber übergeben.

Feueralarm – Kaminbrand unklar

Vorgefundene Lage:

 

Rauchentwicklung aus dem Kamin wahrnehmbar.
Einsatzkurzbericht:

 

Mit dem Hauseigentümer die Heizung kontrolliert, es war keine erhöhte Rauchentwicklung aber eine Abgastemperatur von ca. 100 Grad festzustellen. Den Kamin über die DLK kontrolliert, der Kamin war kalt. Die Heizung abgeschaltet, der Eigentümer informiert eine Fachfirma.

Hilfeleistung – läuft Motoröl aus nach Motorplatzer

Vorgefundene Lage:

 

PKW mit Motorplatzer, es läuft Öl aus.
Einsatzkurzbericht:

 

Die Einsatzstelle gesichert und den betroffenen Fahrstreifen gesperrt. Die ausgelaufenen Betriebsstoffe mit Ölbinder abgestreut und aufgenommen.

Die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

 

Foto Alexander Rembser

Hilfeleistung – DLK zur patientenorientierten Rettung

Vorgefundene Lage:

 

Eine Person mit gesundheitlichen Problemen im 1. OG.

Rettungsdienst und Notarzt vor Ort und bitten um Tragehilfe.

Einsatzkurzbericht:

 

In Abstimmung mit dem Notarzt erfolgte die Schnellrettung über das Treppenhaus und nicht über die DLK.