Ungebrochene Hilfsbereitschaft – inzwischen sind 5 Konvois mit Hilfsgütern gestartet

Bereits am Donnerstag, den 15.07.2021 starte eine bundesweite Hilfsaktion für Hochwassergebiete in NRW und RLP.

Feuerwehren, Rettungsorganisationen, THW, Bundeswehr und Bundespolizei entsendeten Katastrophenschutz-Einheiten.

Danach fiel in einem Posting auf einer Sozial-Media-Seite ein Satz mit tieferer Bedeutung. Aus Zeiten der Wehrpflicht gibt es eine Kluft zwischen Wehrdienstleistenden und Wehrdienstverweigerern. Doch (Gedächtniszitat) „Ob Blaulicht oder Tarnlicht – wir brauchen sie alle einsatzbereit“ kann auch ein Hieb gegen die Sparpolitik der entsprechenden Ministerien sein.

 

An vielen größeren Parkplätzen, Raststätten oder Feuerwachen sah es dann so aus, wie hier auf der Raststätte an der B49 bei Obertiefenbach.

Einheiten sammeln sich, um im Verband in die Krisengebiete zu fahren.

 

Auch das Katastrophenschutz-Fahrzeug bei der Feuerwehr Bad Camberg wurde mit unseren Kräften besetzt, traf sich mit anderen Einheiten und wurde in ein Einsatzgebiet entsendet. 

Wohin entscheidet sich meistens auf der Anfahrt. Die Einsatzleitungen vor Ort entscheiden anhand der Möglichkeiten einzelner Fahrzeuge oder des Verbandes.

Bei zwei zeitgleich aufgetretenen und viele Kilometer auseinander liegenden Krisengebieten eine nicht gerade leichte Entscheidung.

Unsere Kräfte wurden nach Stolberg beordert.

 

Am Freitag erreichte ein Hilferuf die Leitung unserer Wehr.

Im Einsatzgebiet mangelte es an allem. Von Wasser und Lebensmitteln über Hygieneartikel bis hin zu Kleidung und Werkzeugen.

Noch am Abend stellten unser stellvertretender Stadtbrandinspektor Alexander Rembser, der Hünfelder Gemeindebrandinspektor Mario Bauer und der Getränkehändler Christoph Herzberg einen ersten Konvoi mit Hilfsgütern zusammen.

Die Firma Schäfer, Dein Bäcker stellte 5000 Brötchen und 500 Brote, Herzberg Getränke 15.000 Flaschen Wasser und die Kelterei Heil 9 Paletten Fruchtsäfte.

Der Obi-Markt Limburg stellte Tauchpumpen und andere Gerätschaften.

Gegen 23:30 Uhr starte der erste Konvoi und war am Samstag morgen zurück.

Der Baggerbetrieb GTS Taunus von Mark Eicher ist mit einem Bagger im Schadensgebiet und hilft bei den Aufräumungarbeiten.

 

 

Doch das war nur ein Tropfen auf den heißen Stein und für das Organisationstrio nicht genug.

Gemeinsam mit den Feuerwehren Selters/TS und Weilrod wurde von den Feuerwehren Bad Camberg und Hünfelden ein Aufruf für Sachspenden gestartet.

Kleidung, Kinderkleidung, Babyausstattung, Besen, Schaufeln, Gummiwischer (Wasserschieber) Hygieneartikel  und fast jede Art an Werkzeugen und Stromerzeugern wurden benötigt.

 

 

Die Solidarität und Spendenbereitschaft war umwerfend. Unsere Helfer kamen schon am Samstag kaum nach die eingehenden Spenden nach Warenart zu sortieren und einzupacken. Alleine am Feuerwehrgerätehaus vergingen kaum mal mehr als 1-2 Minuten am Stück, in denen nicht mindestens ein Fahrzeug mit Spenden ankam.

Kinder brachten ihre Spielsachen. In einem Fall gab es zu Hause eine kurze Unterhaltung. Ein Kind argumentierte „die armen Kinder müssen jetzt auf dem kalten Boden spielen. Gib meine Spielmatte mit“.

Zwischendurch mussten noch neue Kartons organisiert werden.

Nachdem am Samstag Abend alles verräumt war, wurde entschieden die Spendenaktion in eine größere Halle zu verlegen.

 

Dort ging es am Sonntag Morgen mit einem weiteren Ansturm weiter. 

Wie am Samstag starteten immer wieder weiter Konvois in die Krisengebiete.

 

 

Gegen 13:45 Uhr startete der fünfte Konvoi  und erreichte etwa um 16:00 sein Ziel.

 

 

 

Inzwischen melden die Koordinierungsstellen in den Krisengebieten das der Bedarf an Kleidung vorläufig gedeckt ist.

Hauptsächlich wird noch Diesel / Kraftstoff, Hygieneartikel, Lebensmittel, Werkzeuge benötigt.

 

Unvorstellbare Hilfsbereitschaft Feuerwehren Bad Camberg, Hünfelden, Selters und Weilrod schicken Hilfskonvois nach NRW

Während heimische Einsatzkräfte unter Leitung des Stadtbrandinspektors Richard Burbach in Stolberg (Nähe Aachen) im Hochwassereinsatz sind, kam dessen Stellvertreter Alexander Rembser der Gedanke, Hilfsgüter zu sammeln, um sie dahin zu senden. Schnell bildete sich mit dem Hünfelder Gemeindebrandinspektor Mario Bauer und dem Getränkehändler Christoph Herzberg ein Organisationstrio, das uneingeschränkt auf den Fuhrpark Herzbergs zugreifen kann, um Spenden in das Katastrophengebiet zu transportieren.

Die Bürgermeister*innen aus Bad Camberg, Hünfelden, Selters und Weilrod erklärten sich mit der Aktion einverstanden. Ursprünglich hatten die Verwaltungschefs ein Spendenkonto vorgesehen.

Nachdem mögliche Spender angesprochen waren und ein Aufruf in den sozialen Netzwerken erfolgt war, kam es zu einem bis dahin unvorstellbaren Spendenmarathon. Hier einige Beispiele:

Schäfer, Dein Bäcker: 5.000 Brötchen und 500 Brote

Getränke Herzberg und Mineralbrunnen Oberselters: 15.000 Flaschen Mineralwasser.

Kelterei Heil: 9 Paletten Fruchtsäfte

Obi: Tauchpumpen, Gerätschaften

Der erste Transport mit vier Lastern startete am Freitag um 23:30 Uhr nach Stolberg und kam am Samstag gegen 7:00 Uhr zurück. Es wurden zwei Lager in Stolberg beliefert.

Der Baggerbetrieb GTS Taunus von Mark Eicher ist mit einem Bagger im Schadensgebiet und hilft bei den Aufräumungsarbeiten.

Alle Hilfsmaßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit dem dortigen Lagezentrum.

Mit offenen Armen und großer Dankbarkeit wurde der Konvoi empfangen.

 

Schon am frühen Samstag kamen private Spender zum Bad Camberger Feuerwehrhaus, um Kleidung, Gerätschaften, Hygieneartikel und Vieles mehr abzugeben. Metzger spendeten Nahrungsmittel.

So konnte gegen 13 Uhr der nächste Transport mit Backwaren von der Bäckerei Heck und Gerätschaften von Pick`s raus in Dauborn zusammen mit Privatspenden starten.

 

Die Initiatoren sprachen von einer phänomenalen Spendenbereitschaft, die sofortige Unterstützung durch die Bevölkerung ist fantastisch.

Die Sammelaktion der Feuerwehren läuft weiter, zusätzliche Fahrten werden folgen. Die Feuerwehren bedanken sich für die Solidarität!

 

Text Helmut Thies

 

Erster Transport (Mario Bauer) Der erste Transport startete am Freitagabend um 23.30 nach Stolberg, belieferte zwei Lager und kehrte am Samstag gegen sieben Uhr zurück. Backwaren werden verladen (Mario Bauer) Backwaren und Getränke in großen Mengen gehörten zur Ladung des ersten Convois Spendenbereitschaft (Helmut Thies) Am Samstag riss der Strom der Spendenwilligen am Camberger Feuerwehrhaus nicht ab.

Fotos:

Jahreshauptversammlung der Bad Camberger Feuerwehren in Präsenz

Am Samstag, dem 3. Juli fand die gemeinsame Jahreshauptversammlung der Bad Camberger Feuerwehren unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen im Kurhaus statt. Im Jahr zuvor ist die Veranstaltung wegen der Corona-Krise ersatzlos abgesagt worden. Stadtbrandinspektor Richard Burbach begrüßte als Gäste Herrn Landrat Michael Köberle, Frau Stadtverordnetenvorsteherin Andrea Reusch-Demel, Herrn Bürgermeister Jens-Peter Vogel, Herrn Kreisbrandinspektor Georg Hauch, Herrn Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Thomas Schmidt, Frau Kreisjugendfeuerwehrwartin Brigitte Kintscher und Frau Heike Niehörster, Leiterin des städtischen Ordnungsamtes.

Um die Veranstaltung möglichst kompakt zu gestalten, wurden die Berichte des Stadtbrandinspektors und der Fachbereiche bereits im Vorfeld elektronisch verteilt.

Die Gäste brachten in ihren Grußworten zum Ausdruck, dass die Feuerwehren zu Corona- Zeiten trotz der massiven Einschränkungen voll umfänglich ihren Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger leisten. Es wird ein Teamwork erbracht und mit auf Internet-basierten Übungen ist Wissen vermittelt worden. Es ist sogar gelungen, Kinder und Jugendliche für die Mitarbeit zu gewinnen. Vollständig gefehlt hat in dieser Zeit die kameradschaftliche Seite. Zur Bekämpfung der Pandemie waren auch Bad Camberger Einsatzkräfte unterwegs, um Schutzmaterial des Landes Hessen im Kreis zu verteilen. Dafür gebührt den Wehren großer Dank, in den auch die Familien der Aktiven eingeschlossen sind.

Stadtbrandinspektor Richard Burbach und seine Stellvertreter Alexander Rembser und Christian Kunz hätten eigentlich im Jahr 2020 erneut zur Wahl gestanden. Wegen des Ausfalls der Veranstaltung hatte der Magistrat sie per Beschluss weiter im Amt belassen. Jetzt konnte endlich gewählt werden und alle wurden in ihren Ämtern bestätigt.

In der vergangenen Legislaturperiode hat das Führungstrio in Zusammenarbeit mit den politischen Verantwortlichen eine Reihe von zukunftsorientierten Maßnahmen umgesetzt bzw. konzeptioniert:

 

  • Dienstfahrzeug Stadtbrandinspektoren angeschafft, Wechseldienst eingeführt
  • Gefahrgutfahrzeug in der Beschaffung
  • Löschahrzeug Katastrophenschutz vom Bund übernommen
  • Fahrzeuge für Schwickershausen und Oberselters beschafft bzw. auf den Weg gebracht
  • Sanierung Feuerwehrhaus Oberselters in die Wege geleitet
  • Stelle eines hauptamtlichen Gerätewartes geschaffen
  • Stelle eines Sachbearbeiters Feuerwehr steht vor der Einführung
  • Notdienst Bauhof eingeführt
  • Ausrüstung für Vegetationsbrände und Unwetterlagen verbessert
  • Kleiderkammer für die Einsatzkräfte inhaltlich und logistisch optimiert
  • Wetterschutzkleidung beschafft
  • Einführung digitaler Sirenen vorangetrieben
  • Notstromeinspeisung für die Feuerwehrhäuser („Leuchtturmfunktion“ bei Stromausfällen)
  • Dienstausweise eingeführt
  • Feuerwehrdienstleistungszentrum zusammen mit vier weiteren Kommunen ist in der Konzeptionierung -Interkommunale Zusammenarbeit-
  • Prüfungsabnahme für Truppfrauen und-männer interkommunal im Südkreis auf Standortebene

Nach der Wahl bedankte sich Stadtbrandinspektor Richard Burbach für das Vertrauen und versprach, die Arbeit für alle Stadtteilwehren weiterhin fortzuführen.

 

Im Anschluss an die Wahl erfolgten zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen, hier wurden auch der ausgefallene Termin aus 2020 nachgeholt. Es wurden staatliche Abzeichen und solche aus den Feuerwehrverbänden einschließlich der hessischen Jugendfeuerwehr verliehen.

 

Die Verantwortlichen brachten ihre Hoffnung zum Ausdruck, die Veranstaltung im nächsten Jahr wieder mit einem bunten Abend beenden zu können.

 

 

Das in ihren Ämtern bestätigte Stadtbrandinspektoren-Trio mit den Gästen der Veranstaltung v.l.: Christian Kunz, Zweiter Stellvertreter, Thomas Schmidt, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, Andrea Reusch-Demel, Stadtverordnetenvorsteherin, Georg Hauch, Kreisbrandinspektor, Jens-Peter Vogel, Bürgermeister, Richard Burbach, Stadtbrandinspektor, Michael Köberle, Landrat, Alexander Rembser, Erster Stellvertreter Zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen wurden ausgesprochen

 

Text und Fotos Helmut Thies

 

H1- Tür

Datum: 1. Juli 2021
Alarmzeit: 15:10 Uhr
Einsatznummer 2021-065
Alarmierungsart: FME Funkmeldeempfänger
Art: Hilfeleistung – Türöffnung 
Einsatzort: Schwickershausen
Einheiten: FF Erbach, FF Schwickershausen
Weitere Kräfte: Rettungsdienst 


Einsatzbericht:

Vorgefundene Lage:

 

Patient ist ansprechbar, kann nach einem Sturz die Tür aber nicht mehr öffnen
Einsatzkurzbericht:

 

Tür geöffnet und Patient an Rettungsdienst übergeben

Hilfeleistung – Wasser im Keller

Datum: 29. Juni 2021
Alarmzeit: 22:06 Uhr
Einsatznummer 2021-064
Alarmierungsart: FME Funkmeldeempfänger
Art: Hilfeleistung – Gebäude 
Einsatzort: Camberg
Einheiten: FF Camberg
Weitere Kräfte:


Einsatzbericht:

Vorgefundene Lage:

 

In der Kellerwohnung steht ca. 2-3 cm hoch das Wasser.
Einsatzkurzbericht:

 

Mit dem Wassersauger das Wasser abgesaugt und anschließend die Wohnung an den Eigentümer übergeben.

Feueralarm – Brandmeldeanlage

Datum: 23. Juni 2021
Alarmzeit: 7:47 Uhr
Einsatznummer 2021-063
Alarmierungsart: FME Funkmeldeempfänger
Art: BMA 
Einsatzort: Camberg
Einheiten: FF Camberg, FF Erbach, FF Würges
Weitere Kräfte:


Einsatzbericht:

Vorgefundene Lage:

 

Im Mittelbau in der Heizungsanlage hat der Melder Nr. 14-01 hat Alarm ausgelöst.
Einsatzkurzbericht:

 

Erkundung durchgeführt. Der Alarm wurde durch Bauarbeiten verursacht. Die Anlage war bereits vom Hausmeister zurückgestellt worden. Die Anlage an den Betreiber übergeben.

Feuerwehr Bad Camberg läuft beim Stadtlauf mit und beginnt mit dem Schwimmtraining

Am vergangenen Sonntag trafen sich 14 Läuferinnen und Läufer der Bad Camberger Feuerwehr, um am Stadtlauf teilzunehmen. In den vergangenen Jahren war den Aktiven eine Teilnahme nicht möglich, da alle Laufteilnehmerinnen und Laufteilnehmer gleichzeitig auf der Strecke waren und die Feuerwehr Aufgaben zur Absicherung des Großevents hatte.

Eine willkommene Abwechslung für die Feuerwehr daher zur Corona- Zeit, denn 2021 kann die Strecke individuell gelaufen oder gewalkt werden.

Mit der Öffnung des Freibades hat auch das sonntägliche Schwimmtraining begonnen, an dem erfreulicherweise viele Junge Aktive teilgenommen haben.

Text Helmuth Thies

 

 

Bild (Feuerwehr BC) : Die Läuferinnen und Läufer am Start- und Zielpunkt gegenüber des Hotels Waldschloss.

LKW brennt am Sonntag. Feuerwehr, DRK und THW im Einsatz

Am Sonntagmorgen machte sich Stadtbrandinspektor Richard Burbach gerade zum Lauftraining fertig, als er zusammen mit den Einsatzabteilungen der Wehren Camberg und Erbach sowie der DRK Ortsgruppe Bad Camberg zu einem LKW-Brand an der Raststätte Camberg – West gerufen wurde.

Aus unbekannter Ursache brannte der Auflieger eines polnischen LKW, das Feuerhatte schon auf den Bereich um die Hinterachse der Zugmaschine übergegriffen. Es wurde veranlasst, dass die benachbarten Lastzüge aus dem Gefahrenbereich entfernt und die Zugmaschine vom Auflieger getrennt und ebenfalls weggefahren wurde. Gleichzeitig führte die Feuerwehr einen Löschangriff durch. Die Kommunikation mit dem ausschließlich russisch sprechenden Fahrer gestaltete sich schwierig. Die Ladung bestand aus Produkten für die Gussindustrie und wurde zum Teil entladen, um eine vollständige Brandbekämpfung durchführen zu können. Aus diesem Grund forderte der Stadtbrandinspektor das Technische Hilfswerk an, auf dessen LKW die Ladungsteile zum Abtransport umgeladen wurden. An der Einsatzstelle waren die Wehren Erbach und Camberg mit neun Fahrzeugen und 31 Einsatzkräften, das DRK mit zwei Fahrzeugen und sechs Einsatzkräften und das Technische Hilfswerk mit zwei Fahrzeugen und 10 Einsatzkräften.

Die beteiligten Frauen und Männer der Organisationen erledigen die Aufgaben alle ehrenamtlich. Im Einsatzfall lassen sie alles stehen und liegen, um Hilfe zu leisten, 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche, rund um die Uhr.

 

Brandeinwirkung am Sattelauflieger und der Ladung, der Löschangriff verhinderte die weitere Ausbreitung. Teile der Ladung mussten entladen werden, dafür stellte das THW einen LKW. Der Kotflügel der LKW-Hinterachse ist durch die Brandeinwirkung bereits weggeschmolzen, davor befindet sich der Kraftstofftank mit rund 600 Litern Inhalt. Durch Löscheinsatz und Abkuppeln des Fahrzeugs verhinderten die Einsatzkräfte weiteren Schaden.

 

Text Helmut Thies / Bilder Feuerwehr Bad Camberg

Feueralarm – LKW Brand

Datum: 20. Juni 2021
Alarmzeit: 7:29 Uhr
Einsatznummer 2021-062
Alarmierungsart: FME Funkmeldeempfänger
Art: Brand Fahrzeug 
Einsatzort: BAB3 Raststelle Bad Camberg West
Einheiten: FF Camberg, FF Erbach
Weitere Kräfte: Autobahnpolizei , DRK OV Bad Camberg , THW Limburg 


Einsatzbericht:

Vorgefundene Lage:

 

Ein mit Produkten für die Gussindustrie beladener LKW-Sattelauflieger brennt im vorderen Bereich. Das Feuer hat schon auf den Bereich um die Hinterachse der Zugmaschine übergegriffen.
Einsatzkurzbericht:

 

Die Einsatzstelle gesichert und abgesperrt. Die benachbarten Lastzüge wurden aus dem Gefahrenbereich entfernt und die Zugmaschine von dem in Brand geratenen Auflieger getrennt und weggefahren.

Unter PA den Sattelauflieger geöffnet die Beladung zum Teil entladen, um die Löscharbeiten durchführen zu können. Brandstelle mit der Wärmebildkamera kontrolliert und Nachlöscharbeiten durchgeführt.

Die Einsatzstelle an das THW übergeben. Das THW hat die vom Brand beschädigte Ladung zum Abtransport umgeladen.

Jahreshauptversammlung der Bad Camberger Feuerwehr in Präsenz und nach Corona-Spielregeln

Im großen Saal des Kurhauses fand wegen der notwendigen Abstände die Jahreshauptversammlung der Bad Camberger Kernstadtfeuerwehr statt. Alle Sitzungsanwesende unterzogen sich vor Beginn einem Corona-test vor Ort oder brachten eine gültige Bescheinigung mit. Desinfektionsmittel war an jedem Sitzplatz vorhanden.

Der bis zur Sitzung kommissarisch ernannte Wehrführer Alexander Rembser begrüßte die Stadtverordnetenvorsteherin Andrea Reusch-Demel, Bürgermeister Jens-Peter Vogel, Stadtrat Roman Pflüger, Ordnungsamtsleiterin Heike Niehörster, Stadtbrandinspektor Richard Burbach, Stellvertreter Christian Kunz, Ehrenmitglied Rolf Kaupe, die Angehörigen der Einsatzabteilung und die Ehren- und Altersabteilung.

 

Alle Grußworte und die Berichte aus den Fachbereichen waren den Anwesenden bereits im Vorfeld zugeleitet worden, um die Sitzung aus den bekannten Gründen kompakt zu halten.

 

Der bisherige Wehrführer Hendrik Hotz hatte nach 12 Jahren Tätigkeit in dieser Funktion sein Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung gestellt. Nachdem er 1991 in die Jugendfeuerwehr eingetreten war und 1997 in die Einsatzabteilung wechselte, verschiedene Aufgaben übernommen hatte und letztlich Wehrführer geworden war, lassen ihn private sowie berufliche Änderungen keinen Spielraum mehr für das Ehrenamt.

Eine neue Wehrführung wurde am 1. Mai dieses Jahres kommissarisch vom Magistrat ernennt, und jetzt war der Zeitpunkt gekommen, diesen Zustand satzungsgemäß durch Ergänzungswahlen zu bestätigen.

Die von Herrn Stadtbrandinspektor Richard Burbach, Herrn Bürgermeister Vogel und Frau Ordnungsamtsleiterin Niehörster geleiteten geheimen Wahlen brachten das erwartete Ergebnis:

Wehrfürhrer: Alexander Rembser, erster Stellvertreter: Jochen Heinze. Der zweite Stellvertreter Moritz Meister bleibt hiervon unberührt weiter im Amt.

Da Jochen Heinze bislang Rechnungsführer war, ist auch dieser Posten mit Jan-Lucas Bierod neu besetzt worden.

Der neue Wehrführer, bedankte sich für das Ergebnis und bot allen Gremien Zusammenarbeit an.

Im Anschluss erfolgten der Kassenbericht und der Beschluss des Haushaltsvoranschlage durch die Versammlung.

Der bisherige Wehrführer Hendrik Hotz erhielt als Dankeschön ein Anerkennungsgeschenk. Mit einer emotionalen Rede verabschiedete er sich vom Amt des Wehrführers. 

Daniel Meyer wurde in die Einsatzabteilung aufgenommen und Nico Beyer zum stellvertretenden Jugendwart ernannt. Marius Meister und Michael Pabst fungieren jetzt als Zugführer. Zum Schluss erhielt Bürgermeister Jens-Peter Vogel eine Aktenmappe, wie sie sonst die Einsatzleiter der Feuerwehr besitzen, denn per Gesetz ist er schließlich oberster Einsatzleiter .Der neue Wehrführer Alexander meinte bei der Übergabe, dass der Herr Bürgermeister in dieser Mappe die an ihn heran getragenen Angelegenheiten der Feuerwehr sammeln kann.

 

Unter Corona-Bedingungen fand die erste Versammlung der Bad Camberger feuerwehr im Kurhaus statt. Viele, insbesondere die Ehren- und Altersabteilung haben sich teils über ein Jahr nicht mehr gesehen. Stadtverordnetenvorsteherin Andrea Reusch-Demel besuchte zum ersten Mal die Feuerwehr. Auf dem Foto gemeinsam mit Bürgermeister Jens-Peter Vogel und den aktiven Feuerwehrleuten:

Moritz Meister, 2. Stv. Wehrführer, Daniel Meyer, neu in die Einsatzabteilung aufgenommen, Nico Beyer, neuer stv. Jugendwart, Marius Meister, ernannter Zugführer, Wehrführer Alexander Rembser, Michael Pabst, ernannter Zugführer.

Hendrik Hotz (Bildmitte) wird als Wehrführer verabschiedet.

v.l..Moritz Meister, zweiter stv. Wehrführer, Sabine Flex, Schriftführerin, Nachfolger Wehrführer Alexander Rembser und erster stv. Wehrführer Jochen Heinze.

 

 

Text und Bilder Helmut Thies