LKW brennt am Sonntag. Feuerwehr, DRK und THW im Einsatz

Am Sonntagmorgen machte sich Stadtbrandinspektor Richard Burbach gerade zum Lauftraining fertig, als er zusammen mit den Einsatzabteilungen der Wehren Camberg und Erbach sowie der DRK Ortsgruppe Bad Camberg zu einem LKW-Brand an der Raststätte Camberg – West gerufen wurde.

Aus unbekannter Ursache brannte der Auflieger eines polnischen LKW, das Feuerhatte schon auf den Bereich um die Hinterachse der Zugmaschine übergegriffen. Es wurde veranlasst, dass die benachbarten Lastzüge aus dem Gefahrenbereich entfernt und die Zugmaschine vom Auflieger getrennt und ebenfalls weggefahren wurde. Gleichzeitig führte die Feuerwehr einen Löschangriff durch. Die Kommunikation mit dem ausschließlich russisch sprechenden Fahrer gestaltete sich schwierig. Die Ladung bestand aus Produkten für die Gussindustrie und wurde zum Teil entladen, um eine vollständige Brandbekämpfung durchführen zu können. Aus diesem Grund forderte der Stadtbrandinspektor das Technische Hilfswerk an, auf dessen LKW die Ladungsteile zum Abtransport umgeladen wurden. An der Einsatzstelle waren die Wehren Erbach und Camberg mit neun Fahrzeugen und 31 Einsatzkräften, das DRK mit zwei Fahrzeugen und sechs Einsatzkräften und das Technische Hilfswerk mit zwei Fahrzeugen und 10 Einsatzkräften.

Die beteiligten Frauen und Männer der Organisationen erledigen die Aufgaben alle ehrenamtlich. Im Einsatzfall lassen sie alles stehen und liegen, um Hilfe zu leisten, 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche, rund um die Uhr.

 

Brandeinwirkung am Sattelauflieger und der Ladung, der Löschangriff verhinderte die weitere Ausbreitung. Teile der Ladung mussten entladen werden, dafür stellte das THW einen LKW. Der Kotflügel der LKW-Hinterachse ist durch die Brandeinwirkung bereits weggeschmolzen, davor befindet sich der Kraftstofftank mit rund 600 Litern Inhalt. Durch Löscheinsatz und Abkuppeln des Fahrzeugs verhinderten die Einsatzkräfte weiteren Schaden.

 

Text Helmut Thies / Bilder Feuerwehr Bad Camberg

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Posted by: Heiko Wagner on

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